Auch Umweltschutz ist eine soziale Aufgabe.
Eine gerechtere Verteilung der Rohstoffe im internationalen Maßstab bedingt eine Verringerung des Verbrauchs hier. Außerdem breiten sich die negativen Folgen des hohen Rohstoffverbrauchs weltweit aus. Sie treffen auch die Menschen in den armen Ländern, die sich technische Schutzmaßnahmen nicht leisten können.
Vor diesem Hintergrund begann 1990 der ökologische Umbau des Hauses in Eigenarbeit. Die Solaranlage zur zentralen Warmwasserbereitung wurde im November 1991 in Betrieb genommen. Sie deckt etwa 60% des Jahresbedarfs (das entspricht etwa 16000 kWh Primärenergie) ab. Im Frühjahr 1992 wurde die Regenwassersammelanlage fertiggestellt. Mit ihr werden etwa 150 Kubikmeter pro Jahr Trinkwasser eingespart. Das ist rund ein Drittel des Jahresverbrauchs.
Berücksichtigt man die Fördergelder, dann haben sich beide Anlagen schon nach drei Jahren amortisiert. Im Januar 1999 wurde eine Photovoltaik-Anlage zur Stromerzeugung durch Sonnenenergie auf dem Dach installiert.
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