Aufgrund der Erfahrung in ihren Prozessen wegen Nichterfüllung der Wehrpflicht hatten sich Bewohner des Oscar-Romero-Hauses mit einem erfahrenen Rechtsanwalt zum Forum totaler Kriegsdienstverweigerer zusammengeschlossen.
Es sollte die totale Kriegsdienstverweigerung als konsequente Verweigerung aller Tätigkeiten, die dem Führen eines Krieges dienen, bekannt machen. Verweigerung bedeutete hier konkret, nicht mitzuwirken bei Erfassung und Musterung, da es sich hierbei eindeutig um militärische Gepflogenheiten handelt.
Ebenso sollte niemand durch das Gesetz der allgemeinen Wehrpflicht zu einem Dienst (für einen eventuellen Verteidigungs- oder Angriffskrieg) verpflichtet werden können - weder zum Wehrdienst noch zu irgendeinem Zivilersatzdienst.
Um eine möglichst breite Öffentlichkeit aus Kirche und Gesellschaft zu erreichen, wurden Handzettel verteilt, Plakate geklebt, Reden gehalten und Vorträge organisiert.
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