Im Winter 1992/93 entstand im Haus der Gedanke, die sumpfige, als Parkplatz genutzte Fläche hinter dem Oscar-Romero-Haus mit den NachbarInnen und deren Kindern gemeinsam zu einem Spielplatz umzugestalten.
Der Bereich um die Heerstraße und Thomastraße bot - als ein von der Nordstadtsanierung und Verkehrsberuhigung vergessener Teil - für die vielen Kinder des Viertels keinerlei Möglichkeiten, ungefährdet zu spielen.
In einer Zeit, in der sich die Meldungen über nationalistische und rassistische Gewalttaten häuften, wurde der Spielplatzbau beim von der Stadt Bonn ausgeschriebenen BürgerInnenwettbewerb gegen Ausländerfeindlichkeit prämiert und mit 3.500,- DM ein Finanzierungsgrundstock gelegt.
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