Die Rosa Luxemburg-Bibliothek bietet kostenloses Ausleihen von Zeitschriften, Broschüren, Videos und Büchern zu den Schwerpunkten: Linke Geschichte, Rassismus, Feminismus, Antifaschismus, Kapitalismus, NS-Zeit, BRD- und DDR-Geschichte, Kommunismus, Anarchismus, Marxismus, Krieg & Frieden, Demokratie und Repression, Medien, Ökologie, Internationales ...
Öffnungszeiten: Dienstags, 17.00 bis 20.00 Uhr
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Wenn Ihr noch brauchbare Sachen habt, die zum Wegwerfen zu schade sind
und die Ihr nicht verkaufen wollte, dann stellt sie doch einfach für
alle kostenlos zur Verfügung. Oder Ihr nehmt selbst etwas mit ...
Alles für Alle! Ohne Geld und ohne Tausch!
Öffnungszeiten: Jeden 1. und 3. Dienstag im Monat, 18.00 bis 20.00
Uhr
Jeden 1. Dienstag im Monat wird ein Film gezeigt (ab 20 Uhr)
Jeden 3. Dienstag gibt es Volksküche
aktuelle Informationen unter: http://www.anarchosyndikalismus.org/educat/brauchbar/index.html
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Medizinische Vermittlungsstelle für Flüchtlinge, MigrantInnen und Menschen
ohne Papiere
Im Raum Bonn leben schätzungsweise 4000 Menschen ohne gültigen Aufenthaltsstatus,
darunter Familien mit Kindern und allein erziehende Mütter. Es sind Menschen,
die es offiziell nicht gibt und die daher in keiner Statistik auftauchen.
Diese "Clandestini", die Verborgenen, wie sie in Italien heißen, müssen
ein Schattendasein führen. Es sind die so genannten "Illegalen", "Menschen
ohne Papiere". Wenn sie Behörden oder Polizei auffallen, werden sie abgeschoben.
Sie kommen von den Philippinen, aus den ehemaligen GUS Staaten, dem ehemaligen
Jugoslawien, aus Afrika und Lateinamerika. Die Ursachen sind breit gefächert:
Abgelehnte Asylbewerber (z.B. Kurden aus der Türkei, dem Iran oder Afrikaner
aus Togo, der Elfenbeinküste, Uganda, etc.), Flüchtlinge aus dem Kosovo,
die nach Ablauf der Duldung nicht zurückgekehrt sind in die von NATO-Bomben
zerstörte Heimat. ArbeitsmigrantInnen aus den Ländern der so genannten Dritten
Welt, die keine Perspektive in ihrer Heimat mehr sahen, Studierende, die
durch das Examen gefallen sind oder nach Ende des Studiums einfach in Deutschland
blieben.
Illegalisierung bedeutet, keinen Zugang zu haben zu all dem, wo Papiere
verlangt werden könnten. Krankheit wird somit zu einem Sicherheitsrisiko.
Erst wenn eine Behandlung unvermeidlich geworden ist, wird eine Arztpraxis
meist auf Privatrechnung und unter falscher Identität aufgesucht, wie bei
einem jungen Mann, der zunächst zwei Wochen mit einem gebrochenen Arm und
starken Schmerzen herumlief. Andere verschulden sich bei ArbeitgeberInnen,
Bekannten oder Verwandten, um eine notwendige und unaufschiebbare Krankenhausbehandlung
bezahlen zu können.
Als Reaktion auf diesen menschenverachtenden Zustand, dass Menschen ohne
Aufenthaltstiteln das Grundrecht auf medizinische Versorgung abgesprochen
wird, wurde im Sommer 2003 die Menschenrechtsinitiative MediNetzBonn initiiert.
MediNetzBonn hat ein heilberufliches Netz für eine kostenlose und anonyme
medizinische, psychologische und zahnmedizinische Behandlung für Menschen
ohne Papiere oder mit einem unsicheren Aufenthaltsstatus aufgebaut, das
versucht die Menschen im Krankheitsfall aufzufangen. Am 2. Februar 2004
wurde mit der Vermittlungs- und -beratungstätigkeit begonnen. Seitdem
kommen jeden Montag im Durchschnitt 11-12 Menschen in die Sprechstunde.
Die vermittelten Behandlungen sind ebenso kostenlos, wie es die ehrenamtliche
Vermittlungstätigkeit der MediNetz MitarbeiterInnen ist. Kosten entstehen
dennoch für: teurere Diagnostik oder Medikamente, die die PatientInnen
nicht selber bezahlen können, für Krankenhausaufenthalte, Operationen,
Geburten, Impfungen für die Kinder. Diese Ausgaben werden aus Spenden
finanziert.
Ihr könnt uns auf unterschiedliche Art helfen:
- Einmalige Spenden in beliebiger Höhe auf unser Spendenkonto:
MediNetzBonn e.V.
Kto.-Nr. 80077009
Bank für Orden und Mission
BLZ 510 917 11
Für Eure Spende erhaltet Ihr eine Spendenbescheinigung. Gib daher
die Adresse auf dem Überweisungsträger an.
- Förderung des MediNetzBonn durch einen regelmäßigen Beitrag
Kontakt:
MediNetzBonn
c/o Informationsstelle Lateinamerika (ila)
Oscar-Romero-Haus
Heerstr. 205
53111 Bonn
medinetz@ila-bonn.de
www.medinetzbonn.de
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Inspiriert von der Theologie der Befreiung und ihrer Option für die Armen
und Unterdrückten haben sich 1979 Basisgemeinden, themenbezogene Initiativen,
Organisationen von Menschen, die von kirchlicher Ausgrenzung bedroht sind,
und engagierte Einzelne zusammengeschlossen in der Initiative Kirche von
unten. Das Ökumenisches Netzwerk von Basisgemeinden, kirchen- und gesellschaftskritischen
Gruppen gibt regelmäßig den "QuerBlick" heraus.
www.ikvu.de, E-Mail: info@ikvu.de
Telefon: 0228 692165, Fax: 0228/631226
Spendenkonto Nr. 8193-509, Postbank Köln (BLZ 370 100 50)
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Die Informationsstelle Lateinamerika e. V. (ila) gibt zehnmal im Jahr die
Zeitschrift "ila" über Lateinamerika heraus.
Die "ila" ist sozialkritisch und verfolgt politische, kulturelle, gesellschaftliche
und wirtschaftliche Entwicklungen in Lateinamerika und berichtet weiterhin
aus der Solidaritätsbewegung.
Treffen: dienstags 20 Uhr
Kontakt: Gert Eisenbürger
Telefon: 0228 658613, Fax: 0228 631226
www.ila-web.de
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Wer wir sind ... Menschen unterschiedlichen Alters, mit verschiedenen
religiösen (auch konfessionellen) Lebensprägungen und -wegen, mit immer
noch vielen Fragen (und meist auch keinen fertigen Antworten) wir versuchen,
gemeindliches religiöses Leben miteinander zu gestalten in Gottesdiensten,
Bibelgesprächen, Feiern, Diskutieren, sozialen Aktivitäten und verschiedenen
gemeinsamen Unternehmungen.
Wo unsere "Wurzeln" liegen ... ist nicht einfach an den Mitgliedern
der Gemeinde abzulesen; denn seit der Gründung vor über zwanzig Jahren haben
die Personen gewechselt, gab es zeitweise einen überfüllten Dachboden im
Romerohaus, zeitweise eine kleine Feiergemeinde, mal starke politische Ausrichtung
und Aktionen, mal mehr Innenbezug der Mitglieder.
Dennoch lassen sich Traditionen benennen, die die Gemeinde geformt haben
und ihre Spuren bis heute hinterlassen:
- Kirchliche Aufbruchs- und Emanzipationsbewegungen (z.B. 2. Vatikanisches
Konzil, Ökumene) mit kritischem Hinterfragen, der Suche nach persönlicheren
und selbstgestalteten Formen des Gottesdienstes und des Glaubens, vor allem
nach dem Modell von Basisgemeinden.
- Politische Aufbrüche (Friedensbewegung, Anti-Atomkraft-Bewegung, ökologische
Neuorientierungen), heute zumeist als einzelne Aktionen umgesetzt.
Wann und wo wir uns treffen ... normalerweise finden die Gottesdienste
(reihum vorbereitet von Gemeindemitgliedern) auf dem Dachboden des Oscar-Romero-Hauses,
Bonn Heerstr. 205 statt und zwar jeden 2. und 4. Sonntag im Monat um 11
Uhr. Ausnahmen davon sind in der Gottesdienstliste der Gemeinde angegeben.
Darin stehen auch Ort und Termin des Treffens, das einmal im Monat in der
Wohnung eines Gemeindemitgliedes stattfindet. Dort wird alles Organisatorische
besprochen, das sonntags nach der Eucharistiefeier beim Kaffee nicht erledigt
wurde; außerdem gibt es Essen, Diskussionen und, und ...
Was wir schön fänden ... wenn alle, die sich angesprochen fühlen,
einfach vorbeischauen oder sich wegen der Termine usw. melden bei:
P. Bernhard Hesse
Telefon 0228-5512142 oder per E-mail: BernhardHOP@live.de
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