Kopf und Hauptnavigation überspringen

Logo des Oscar-Romero-Haus
Startseite | Kontakt | Romeroverein | Links zum Thema | Inhaltsübersicht | Impressum

Zweitnavigation überspringen

Schmuck-Bild Geschichte des Hauses

Überblick: Vom "Kreis-Cantongefängniß" zum "Oscar-Romero-Haus"

"Euer wohlgeboren benachrichtige ich hiermit, daß das neuerbaute Kreis-Cantongefängniß in der Viktoriastraße hierselbst heute bezogen worden ist." Mit dieser kurzen Nachricht des Landrats von Sandt beginnt die Geschichte des Gebäudes an der heutigen Heerstraße ...

1869-1894: Kreis-Cantongefängniß

Am 12. Januar 1869 konnte das neue Gefängnis in der damaligen Viktoriastraße bezogen werden. 1878 wurde das Gefängnis nach Westen hin um einen Trakt erweitert. In dem Erweiterungsbau war auch ein "geeigneter Raum für eine Kapelle" vorhanden ...

Bis 1918: "Königliches Weibergefängniß"

Die männlichen Gefangenen aus dem Kantongefängnis wurden im 1864 erbauten Gefängnis hinter dem Landgericht untergebracht, die dort bisher in Gewahrsam genommenen Frauen sämtlich im Haus an der Viktoriastraße, das von nun an "Königliches Weibergefängniß" hieß ...

Die 20er Jahre: November-Revolution und Weimarer Republik

Im Zuge der Revolution, die in Bonn einen wohl einzigartigen Arbeiter-, Bürger- und Soldatenrat hervorbrachte, stürmten revoltierende Soldaten am 8. November 1918 zuerst das Militärgefängnis und dann die übrigen Gefängnisse ...

1933-1945 Schreckenszeit im Nationalsozialismus

Ab dem 1. April 1933 nutzte die NSDAP das Haus an der Viktoriastraße. Allerdings liegt erst für Oktober 1934 ein Mietvertrag vor. Obwohl das Liegenschaftsamt die Miete auf 180 DM monatlich festgelegt hatte, zahlte die SS nur eine Anerkennungsgebühr von 15 DM pro Monat ...

Bis 1973: Mietshaus und Obdachlosenasyl

"Bei der heutigen Besichtigung Viktoriastr. No. 27 Bes. (Besitzer, d.Verf.) habe ich folgendes festgestellt: Das Dach ist undicht und läßt Wasser durch bis zum 2 Obergeschoß ..."

Seit 1973: Vom Katholischen Studentenwohnheim zum Oscar-Romero-Haus

Anfang der siebziger Jahre sollte das Haus abgerissen werden. Doch unter der Leitung des damaligen Studentenpfarrers Martin Huthmann wurde das Haus unter der Trägerschaft des Hilfswerks der katholischen Studentengemeinde von Studierenden und einigen Helfern renoviert und umgebaut.

nach oben

Info-Dienst | Buch: Wo Spinner bunte Netze knüpfen | Helfen und Spenden | en español